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Ideal im Herbst: Schwimmen

Regen, Nebel und Schneegraupel bestimmen den Wetteralltag im November. Viele Outdoorsportarten können deshalb nur noch begrenzt durchgeführt werden. Ein idealer Ausgleichssport ist deshalb das Schwimmen. Schwimmen ist in der Schwimmhalle wetterunabhängig möglich und für jedes Lebensalter und fast jede körperliche Verfassung geeignet.

Ulrike Töpfer

Schwimmtraining stärkt die Lunge, das Herz-Kreislaufsystem sowie die gesamte Muskulatur. Kräftigend wirkt der gleichmäßige Wasserwiderstand, gegen den alle Gliedmaßen anarbeiten müssen.

Voraussetzung für ein echtes Training ist, daß man sich tatsächlich anstrengt und nicht nur badet. Um die Ausdauer zu fördern, sollte Bahn für Bahn geschwommen und der Pulsschlag spürbar über den Ruhewert gebracht werden.

Wasser entspannt
und belebt bei fast allen Menschen die Psyche. Viele empfinden nach dem Schwimmen ein Gefühl von Euphorie und innerer Ruhe, das noch Stunden später anhält. Asthmakranke bekommen beim Schwimmen weniger leicht einen asthmatischen Anfall als beim Laufen oder Radfahren, weil die feuchte Luft Staub und allergieauslösende Substanzen bindet.
Für übergewichtige ist Schwimmen zwar eine der angenehmsten Sportarten, doch empfehlen Ärzte Übergewichtigen lieber Sportarten, die sie auf ihren eigenen Füssen absolvieren müssen, damit sie ein besseres Gefühl für Körper und Gewicht bekommen.

Tipps für Wasserratten:
Damit das Schwimmen Spaß macht, und nicht zum Verletzungsrisiko wird, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Tragen Sie keine nasse Badekleidung. Auskühlung kann die Harnblase reizen.
  • Für Menschen mit Beschwerden in den Kniegelenken eignete sich der Klaulbeinschlag besser als die Beinbewegung beim Brustschwimmen.
  • Relativ hohe Wassertemperaturen von 33 bis 34 °C führen bei schnellem Schwimmen zur Überwärmung und heftigem Nachschwitzen.
  • Menschen, die einen Herzinfarkt hinter sich haben, müssen beim Schwimmen vorsichtig sein, weil der Füllungsdruck im Herzen bei diesem Sport größer wird.

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